Framework

Zwischen dem 22.05 und 03.06 haben wir Bürgerinnen und Bürger ein­geladen um an der Testphase unseres Frameworks teilzunehmen und selbst an der Stadtgestaltung und Klimaanpassung mitzuwirken.
Ziel war es, die Perspektive der Bürger:innen einzufangen und deren Wünsche, Ideen sowie Probleme sichtbar zu machen.

Die gewonnenen Erkenntnisse wurden anschließend sorgfältig ausgewertet und sind ab sofort in visualisierter Form einsehbar.

Zeitraum der Testphase:
22.05.2023 bis 03.06.2023
von jeweils 14-18 Uhr.

Teilnehmer insgesamt

Gruppen

Durchgeführte Methoden

Daten über Altersverteilung und Geschlecht der beteiligten Bürgerinnen und Bürger.
Information und Überblick über die mit den Bürger:innen durchgeführten Methoden des Frameworks.
23,4% 22 P. 67% 63 P. 9,5% 9 P.
23,4% 22 Personen 67% 63 Personen 9,5% 9 Personen

Machen-Methode

Diese Methode zielt darauf ab, besonders Teilnehmer mit kreativen Stärken abzuholen. Mithilfe eines Maßnahmen-Quartetts konnten verschiedenste Maßnahmen erfasst und auf einem Stadtmodell eingezeichnet, geplant und kombiniert werden.

Erzählen-Methode

Diese Methode eignet sich als Einstieg in die Thematik und zum arbeiten mit besonders kommunikativen Teilnehmer:innen.
Ideen, Wünsche und Probleme wurden während der Methode an einem Whiteboard gesammelt und präsentiert.

Nachspielen-Methode

Diese Methode eignet sich besonders für Teilnehmer, welche sich gut in die Perspektive anderer hineinversetzen können. Die Teilnehmer haben sich in die Rolle einer anderen Person versetzt und so spezifische Anforderung oder Probleme der Person identifiziert und auf dem Stadtmodell eingezeichnet und vermerkt.

Eine abstrahierte Visualisierung, welche die identifizierten Potenzialräume und Problemfelder im Fokusgebiet ‘Bocksgasse’ darstellt, basierend auf den Ergebnissen der drei Methoden.
Bocksgasse Bocksgasse Bocksgasse Bocksgasse Bocksgasse 1 3 2 3 4 4 4 4 4 4 1 1 1 1 1 1 1 4 2

1

Raum für mehr fest integrierte Bäume

2

Wasserinstallation zur Abkühlung oder Trinkwasser

3

Raum für (grüne) Schattenstrukturen

4

Raum für öffentliche WCs

1

Hitzestau, Sitzplätze stehen direkt in der Sonne

2

Hitzestau, optisch nicht ansprechend

3

Offene Grünfläche, ungenutzt

4

Barriereefreiheit gestört, seitliche Wege blockiert

Tendenzen

Der generelle Wunsch nach mehr Grün in der Innenstadt ist als klarer Trend zu erkennen.

Als Begrünungs- Maßnahme wünscht sich ein Großteil der Teilnehmer:innen mehr Bäume in der Straße, mehr als die Hälfte davon legt besonderen Wert auf fest installierte Bäume.

Ein große Tendenz stellt der Wunsch nach bequemen Sitzplätzen in der Innenstadt dar, vorzugsweise in Kombination mit Schattenstrukturen wie Bäumen oder urbanem Grün.

Aufenthaltsbereiche als Orte der Entspannung oder Begegnung, mit Sitzmöglichkeiten und ohne Konsumzwang, innerhalb der Innenstadt.

Der generelle Wunsch nach von ergänzenden Wasserinstallationen, in Form von Trinkbrunnen oder laufenden Wasserflächen entlang der Straße zur Abkühlung und als Installation für Kinder.

Spielplätze aus natürlichen Materialien wie Holz, mit grünen Schattenstrukturen und Sitzmöglichkeiten.

Ideen

Modulare und temporäre Schatteninstallationen über der Straße in besonders heißen Bereichen, z.B. in Form von Straßen übergreifenden Tüchern.

Begrünte Arkaden oder Installationen die durch eine Kombination von Struktur / Rankhilfe und Begrünung als natürliche Schattenstrukturen fungieren.

Kombination aus durchlässigen Böden und fest installierten Begrünungen/Bäumen, in Form von angepassten Baumrigolen, zur Begünstigung von Wasserspeicherung, Bewässerung deer Grünstrukturen und daraus resultierender Verdunstung und Abkühlung-

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